„Jugend- und Kulturangebote sind Zukunfsinvestitionen“
Kommunales
Henning Homann mit Mandy Wiessner von der Landjugend beim Abschlusskonzert in Eppendorf
Homann bei 33-Stunden-Aktion und Jugendkulturtag
Der mittelsächsische Landtagsabgeordnete und SPD Kreisvorsitzende Henning Homann lobte nach Besuchen bei der 33-Stunden-Aktion und dem Jugendkulturtag in Frankenberg das Engagement junger Menschen in Mittelsachsen.
„Ich bin vom Engagement der Jugend in Mittelsachsen absolut begeistert und bedanke mich bei allen, die sich dieses Wochenende reingekniet haben. Dass sich über 30 Jugendgruppen an der 33-Stunden-Aktion beteiligt haben ist ein wichtiges Zeichen, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen können, wenn wir als Gesellschaft die Rahmenbedingungen bieten,“ lobte Homann, der sich am Samstag als Schirmherr der Aktion in Mittelsachsen informierte.
Der 30-jährige SPD-Politiker, der sich selbst seit Jahren für die Jugend- und Kulturarbeit in Döbeln und Mittelsachsen engagiert, besuchte dabei nicht nur das Abschlusskonzert der 33-Stunden-Aktion in Eppendorf, sondern auch den Jugendkulturtag in Frankenberg.
Beide Veranstaltungen fanden dieses Jahr unter schwierigen Bedingungen statt. Aufgrund von Kürzungen der schwarz/gelben Landesregierung im Jugend-, Bildungs- und Kulturbereich wurde aus der traditionellen 48-Stunden eine 33-Stunden-Aktion. Der Jugendkulturtag in Frankenberg war zwischenzeitlich sogar abgesagt worden, bevor eine Spende von enviaM die Veranstaltung rettete.
„Projekte wie die 33-Stunden-Aktion und der Jugendkulturtag sind wichtig. Die Politik muss verstehen, dass Jugend-, Bildungs- und Kulturangebote kein Luxus sondern wichtige Investitionen in die Zukunftschancen junger Menschen sind. Fast zehn Prozent der Schüler in Mittelsachsen verlassen die Schule ohne Abschluss, die Zukunftschancen eines jeden sechsten Kindes sind durch Kinderarmut bedroht. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und bereits realem Fachkräftemangel können wir uns das nicht leisten. 33-Stunden-Aktion und Jugendkulturtag helfen dabei Perspektiven für junge Menschen in der Region zu schaffen und müssen deshalb erhalten bleiben,“ fordert Homann abschließend.
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