„Es geht um Mobilität, Tradition und Freiheit“

Veröffentlicht am 27.02.2018 in Landespolitik

Verkehrsausschuss des Sächsischen Landtages spricht sich für Moped-Führerschein mit 15 aus 

Nachdem der Bund kürzlich das Modellprojekt Moped-Führerschein mit 15 bis April 2020 verlängert hat, setzt sich Sachsen für eine dauerhafte Regelegung ein. Der Bund soll jetzt aufgefordert werden, diesen Führerschein ab 2020 per Gesetz zu regeln. Das hat der Verkehrsausschuss des Landtags am Dienstag auf Antrag von SPD und CDU mit großer Mehrheit beschlossen. 

Henning Homann, Vorsitzender der SPD Mittelsachsen und Mitglied im Verkehrsausschuss, erklärt zum Moped-Führerschein mit 15: „Der Moped-Führerschein ist vor allem für Jugendliche im ländlichen Raum wichtig, wo nicht wie in großen Städten der Sportverein oder der Freizeittreff um die Ecke zu finden sind. Sachsen hat mit dem Modellprojekt bisher gute Erfahrungen gesammelt. Mehr als 16.000 praktische Prüfungen, die seit 2013 in unserem Land absolviert wurden, belegen den Bedarf. Es ist an der Zeit, eine dauerhafte Regelung zu treffen.“

Homann betont dabei, dass der Moped-Führerschein mit 15 nicht die notwendigen Verbesserungen beim ÖPNV ersetze. Die SPD werde beides weiter unterstützen. Beim Moped-Führerschein ginge es außerdem um mehr als nur Mobilität. „Der Moped-Führerschein ist bei uns auf dem Land sowas wie eine Tradition. Für mich war damals der Moped-Führerschein ein Stück Freiheit und das ist er für viele Jugendliche heute auch. Viele alte Simson-Mopeds werden noch heute von Generation zu Generation weitergebeben. Ich finde das erhaltenswert.“ 

 
 

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