Homann begrüßt Verbesserungen für Kitas

Veröffentlicht am 24.05.2018 in Pressemitteilung

Erzieherinnen und Erzieher erhalten zukünftig verbindliche Vor- und Nachbereitungszeiten

Sachsens Erzieherinnen und Erzieher werden verbindliche Vor- und Nachbereitungszeiten für ihre Arbeit erhalten. Das Geld dafür soll im nächsten Landeshaushalt zur Verfügung gestellt werden. „Damit ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Betreuung in unseren Kitas absehbar“, so Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Mittelsachsen, zur Ankündigung des Kultusministeriums zu Folgerungen aus der jüngsten Kita-Umfrage. „Aus meinen zahlreichen Besuchen in Kitas in Mittelsachsen weiß ich, dass die Anerkennung dieser Zeiten schon lange auf der Wunschliste von Erzieherinnen und Erziehern stand. Das haben mir erst kürzlich die Beschäftigten einer Kita in Roßwein wieder mit auf den Weg gegeben.“

„Von dieser Maßnahme profitieren Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher“, so Homann weiter. „Denn praktisch bedeutet die Einführung von anerkannten Vor- und Nachbereitungszeiten, dass sich die Erzieherinnen und Erzieher besser um jedes einzelne Kind kümmern können oder mit Eltern nicht nur zwischen Tür und Angel reden müssen. Die Anerkennung dieser Zeiten - zwei Stunden pro Woche - ist letztlich auch eine Frage der Wertschätzung für die wichtige Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher.“ 

„Die längst überfällige Maßnahme fügt sich in den bisherigen Stufenplan der Koalition ein, für den sich die SPD erfolgreich eingesetzt hat“, so Homann mit Blick auf die seit 2015 laufende schrittweise Verbesserung des Betreuungsschlüssels, für die der Freistaat in dieser Legislaturperiode mehr als 576 Millionen Euro ausgibt. „So wird die frühkindliche Bildung über das im Koalitionsvertrag vereinbarte Maß hinaus gestärkt. In der Zukunft werden weitere Schritte folgen müssen, das hat auch die Kita-Umfrage belegt. Dafür werden wir uns als SPD weiter einsetzen.“

Hintergrund:

Die Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kindergarten und Kinderkrippen wurde 2014 als eine vordringliche Maßnahme im Koalitionsvertrag vereinbart. In diesem September wird der letzte der vier Schritte bei der Verbesserung der Betreuungsrelationen vollzogen. Dann wird der Schlüssel in den Krippen von 1 zu 5,5 auf 1 zu 5 sinken. Zuvor war der Personalschlüssel in den Kindergärten in zwei Stufen von 1:13 auf 1:12 verbessert worden. Allein für die Finanzierung dieser Maßnahmen wendet der Freistaat mehr als 576 Millionen Euro auf. 

 
 

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