Homann: Kluge Verkehrspolitik bringt Stadt und Land näher zusammen

Veröffentlicht am 31.01.2022 in Allgemein

Zur Eröffnung der zweiten Ausbaustufe des „Chemnitzer Modells“ am Samstag erklärt Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Die zweite Ausbaustufe des Chemnitzer Modells zeigt, worum es der SPD geht: Ein verbessertes, fahrgastfreundliches Verkehrsangebot, das Stadt und Land verbindet und viel Verkehr auf die Schiene bringt. Umsteigefrei und wohnortnah, perfekt für Pendlerinnen und Pendler. Gut für die Umwelt und eng vertaktet mit Busangeboten der Region - das ist kluge Verkehrspolitik, für die wir im Landeshaushalt gern Geld bereitstellen. Die langfristige Strategie mit den Ausbaustufen des Chemnitzer Modells zeigt, wie kluge Verkehrsplanung funktioniert. So entsteht in der Region ein dichtes Netz, das Stadt und Land zusammendenkt.”

Auch Mittelsachsen profitiert von dem Projekt direkt: Mit der Anbindung der Mittelzentren Burgstädt, Mittweida und Hainichen wurde dafür bereits in der ersten Ausbaustufe ein wichtiger Schritt getan. Die gemeinsame Initiative der Verkehrverbände stellt sicher, dass mittelsächsische Interessen vertreten werden. Bund, Land und Kommunen unterstützen das einzigartige Vorhaben und arbeiten eng zusammen für die Menschen in der Region.

„Die Verkehrswende funktioniert und wird mit Leben gefüllt, wenn alle an einem Strang ziehen. Verkehrsminister Martin Dulig hat, zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Detlef Müller, Geld im Bund organisiert. Gute Planung in Chemnitz und den beteiligten Kommunen sorgt für eine zügige Umsetzung, damit die Bürgerinnen und Bürger die neuen Linien auch schnell nutzen können. Dafür haben Oberbürgermeister Sven Schulze und seine Vorgängerin Barbara Ludwig gesorgt“, sagt Henning Homann abschließend.

Hintergrund:

Mit der Eisenbahnstrecke von Chemnitz nach Aue ist die zweite Ausbaustufe fertiggestellt. Zuvor wurden die Pilotstrecke Chemnitz – Stollberg, der Umbau des Chemnitzer Hauptbahnhofes und die Anbindung der Mittelzentren Burgstädt, Mittweida und Hainichen umgesetzt. In der kommenden dritten Ausbauphase sollen Niederwiesa und Annaberg-Buchholz direkt an das Chemnitzer Stadtzentrum angeschlossen werden, Stufe 4 beinhaltet die Anbindung von Limbach-Oberfrohna durch einen 16 Kilometer langen Streckenneubau. In der fünften und letzten Ausbaustufe soll die bestehende Strecke nach Stollberg nach Oelsnitz und St. Egidien verlängert werden.

Die Baukosten für die Teilabschnitte Straßenbahn, Eisenbahn, den nötigen Haltestellenumbau und die Anpassungen der Gleisanlagen werden aus Mitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen sowie dem ZVMS und der CVAG getragen. Insgesamt wurden rund 80 Millionen Euro investiert.

Weitere Informationen zum Chemnitzer Modell: https://www.chemnitzer-modell.de/ibn-cm2/

 
 

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21.05.2022, 11:00 Uhr - 15:00 Uhr Jugendweihe Frankenberg

23.05.2022, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr Besuchstag im Vogtlandkreis

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03.06.2022, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Präsidiumssitzung

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