Homann: „Leitung der Helios-Klinik verspielt Vertrauen in Bevölkerung und Politik“

Veröffentlicht am 21.10.2021 in Allgemein

Schließung der Gynäkologie ist nach Aus der Geburtshilfestation nächster Nackenschlag

Erst durch Presserecherchen ist bekannt geworden, dass die Helios-Klinik in Leisnig nach der Geburtshilfestation im vergangenen Jahr nun auch die Gynäkologie in Leisnig schließen wird. Bei Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter, stößt das auf Unverständnis.

„Dass Helios nun auch die Gynäkologie schließt, ist nicht nur ein weiterer Nackenschlag für die Menschen in der Region, sondern auch gefährlich für die gesundheitliche Versorgung im Landkreis. In den Gesprächen über den Erhalt der Geburtenstation wurde suggeriert, dass der weitere Standort in Leisnig sicher ist. Die Kommunikation der Entscheidung erst auf Pressenachfrage irritiert mich außerordentlich. Die Leitung der Helios-Kliniken macht sich so regional, aber auch für die Landespolitik zu einem unsicheren Partner“, so Homann.

Die Möglichkeiten, politisch gegen die Entscheidung der Helios-Kliniken vorzugehen, hielten sich aber laut Homann in Grenzen. Durch die Privatisierung des Krankenhauses Leisnig in den 90er-Jahren habe die Politik nur wenig Einfluss.

„Nichtsdestotrotz werde ich mich wiederholt an die Klinikleitung wenden, um auf die besondere Bedeutung des Leisniger Klinikums hinzuweisen und ein Umdenken zu fordern“, so Homann.

 
 

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