Homann: „Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro wird 2022 kommen“

Veröffentlicht am 20.12.2021 in Pressemitteilung

Über 30.000 Arbeitnehmer:innen profitieren im Landkreis von Erhöhung im Bund

Die Ampel-Koalition in Berlin hat als ein zentrales politisches Thema die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro vereinbart. Für Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, ist das einer der ersten großen Meilensteine, der auch in Mittelsachsen spürbare Verbesserungen für die Menschen nach sich zieht.

„Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro wird 2022 kommen. Es ist leider immer noch so, dass ein Viertel der Arbeitnehmer:innen im Landkreis weniger als 12 Euro pro Stunde verdient. Für diese über 30.000 Menschen bedeutet das Vorhaben der neuen Regierung unter Kanzler Scholz: mehr Geld auf dem Konto, mehr Respekt für ihre Arbeitsleistung, mehr Sicherheit für ihr Leben. Das haben sie sich verdient“, so Homann.

Laut einer Studie des Pestel-Instituts aus Hannover arbeiten im Kreis Mittelsachsen bisher 6.940 Beschäftigte zum aktuellen Mindestlohn von 9,60 Euro pro Stunde, weitere 24.350 Arbeitnehmer:innen verdienen bisher weniger als die von der Ampel-Koalition angestrebten 12 Euro. 

„Gemeinsam mit den Gewerkschaften haben wir lange für die Mindestlohnerhöhung gekämpft und lassen nicht locker, bis sie auch im Bund beschlossen ist. Das ist nicht nur ein Schritt zu mehr Respekt und Gerechtigkeit für die Arbeitnehmer:innen. Das stärkt auch die Kaufkraft in der Region und ist so ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in Mittelsachsen“, so Homann. Laut Pestel-Studie würde die Kaufkraft im Landkreis durch die Erhöhung um 44 Millionen Euro jährlich steigen. Nichtsdestotrotz drängt Homann auf mehr und stärkere Tarifabschlüsse. „Das beste Mittel gegen geringe Entlohnung und daraus entstehende Folgeprobleme wie Altersarmut sind gute Tarifverträge, ausgehandelt von starken Gewerkschaften. Diese zu stärken bleibt mein Ziel. Den Mindestlohn verstehe ich als absolute Untergrenze und nötigen Zwischenschritt hin zu mehr Tarifbindung“, so Homann abschließend.

 
 

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