Homann: NDK ist ein Aushängeschild für die Region

Veröffentlicht am 03.02.2022 in Allgemein

Der Verein Netzwerk für demokratische Kultur (NDK) in Wurzen erhält 100.000 Euro für den Ausbau seines Kulturzentrums zu einem Kultur- und Tagungshaus. Das erklärt der SPD-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Henning Homann. Die Mittel, welche durch die Sächsische Staatsregierung vergeben werden, stammen aus dem Vermögen ehemaliger Parteien und Massenorganisationen der DDR (PMO-Mittel). Homann, der den Verein seit seiner Gründung unterstützt, hatte seinen Einfluss geltend gemacht und das NDK auf die Förderliste gesetzt.

„Das NDK ist ein Aushängeschild für die Region. Es leistet wertvolle Arbeit für die Zivilgesellschaft der Region“, sagt Henning Homann. „Vor allem die Veranstaltungen für Bürgerbeteiligung und Demokratieförderung stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Kommune.“

„Ich begrüße, dass sich der SPD-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Homann konkret für solch ein wichtiges Projekt im Landkreis Leipzig, wie das NDK eingesetzt hat“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Franziska Mascheck. „So werden die Gelder sinnvoll genutzt, um die Zivilgesellschaft in der Region zu stärken.“

Seit Ende 2019 wurde mit dem Bau eines modernen Tagungs- und Seminarhauses begonnen. Mitten in der Wurzener Altstadt am Domplatz soll es Raum für Seminare und Fortbildungsveranstaltungen, Workshops, Theater- und Chorwochenenden, Kreativwerkstätten und vieles mehr bieten. „Der Ausbau des denkmalgeschützten Hauses ist mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden“, erklärt Henning Homann. „Mit der Unterstützung durch die PMO-Mittel helfen wir, das Sanierungsvorhaben voranzubringen. Wir stützen so nicht nur den Verein, sondern auch die Region, die ein modernes Tagungszentrum als Standortfaktor erhält.“

Hintergrund: Was sind PMO-Mittel?

PMO-Mittel stammen aus Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR, das nach der Wiedervereinigung durch die Treuhandanstalt verwaltet wurde. Die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), die vom Bundesfinanzministerium als Treuhandnachfolge eingesetzt worden war, hat auf juristischem Wege auch die Herausgabe von Vermögenswerten erwirkt, die zu Unrecht auf andere Konten transferiert wurden. Das verfügbare Vermögen wird auf Basis der Einwohnerzahl zum 31.12.1991 auf die ostdeutschen Bundesländer verteilt. Der Freistaat Sachsen erhält so knapp 30% der Mittel. Der Einigungsvertrag legt zur Mittelverwendung fest: Die ostdeutschen Länder müssen das Geld für Maßnahmen der wirtschaftlichen Umstrukturierung oder für investive oder investitionsfördernde Maßnahmen im sozialen und kulturellen Bereich einsetzen.

 
 

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