Homann: Schulsozialarbeit kann jetzt massiv ausgebaut werden

Veröffentlicht am 16.12.2016 in Allgemein

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Landesprogramm Schulsozialarbeit

„Das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit ist ein wichtiger jugendpolitischer Erfolg dieser Koalition“, erklärt Henning Homann, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, am Freitag im Landtag zum neuen Landesprogramm Schulsozialarbeit. „Mit 15 Millionen Euro pro Jahr stellen wir doppelt so viel Geld zur Verfügung, wie es bisher über des ESF-finanzierte Programm ‚Soziale Schule´ gab. So kann die Schulsozialarbeit in Sachsen massiv ausgebaut werden.“

Mit dem Koalitionsantrag „Einführung eines Landesprogramms Schulsozialarbeit in Sachsen“ beschloss der Landtag am Freitag Eckpunkte des neuen Landesprogramms. Demnach sollen die 15 Millionen Euro entsprechend der Schülerzahlen an die Landkreise und Kreisfreien Städte verteilt werden. Um Kontinuität herzustellen, sollen mehrjährige Förderanträge möglich sein. In den ersten beiden Jahren soll die Einrichtung des Landesprogramms durch ein Begleitprogramm unterstützt werden.

„Schulsozialarbeit ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die einen wichtigen Beitrag zum Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern leisten kann. Deshalb haben wir eine Fachempfehlung zur Schulsozialarbeit entwickelt, die auch Grundlage für das Förderprogramm sein soll. Das ist zentral, um das Landesprogramm zu einem Erfolg zu machen“, so Homann weiter.

Für die SPD-Fraktion schließe sich mit dem Programm ein Kreis. „Bereits seit 2011 forderte die SPD ein Landesprogramm Schulsozialarbeit, jetzt wurde es beschlossen. Das zeigt, der Kampf für eine bessere Sozialpolitik lohnt sich in Sachsen“,  so Homann abschließend.