Landtag beschließt Fördermittel für Schulen in Mittelsachsen

Veröffentlicht am 08.04.2020 in Wahlkreis

Homann: “Trotz Corona werden Investitionen in Schulen fortgesetzt”

In seiner Sitzung am 08. April hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages weitere Mittel für Investitionen in den Schulhausbau im Freistaat freigegeben. Auf der Liste der sachsenweit 32 Einzelmaßnahmen befindet sich neben der Grundschule Roßwein drei weitere Projekte in Mittelsachsen.

„Trotz Corona setzen wir die Investitionen in unsere Schulen fort. Wir halten landesseitig damit unser Versprechen, die Kommunen stärker bei Investitionen in die Bildungseinrichtungen zu unterstützen. Mit öffentlichen Aufträgen in Krisenzeiten sichern wir außerdem Arbeitsplätze und unterstützen unsere Unternehmen. Wir müssen auch jetzt an die Zeit nach Corona denken. Die Zukunft unserer Region fängt bei den Kleinsten an, dafür haben wir uns in den Verhandlungen zum Haushalt und auch in den Koalitionsverhandlungen eingesetzt. Dass das Geld nun bei uns vor Ort ankommt freut mich sehr“, so Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Mittelsachsen.

„Der Freistaat fördert mit 1,9 Millionen die Sanierung der Grundschule am Weinberg in Roßwein. Das ist ein riesiger Erfolg und ein nächster großer Schritt für Roßwein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro“, so Henning Homann weiter.

Insgesamt werden im Landkreis Mittelsachsen vier Maßnahmen gefördert. Neben der Grundschule „Am Weinberg“ in Roßwein erhält auch die Grundschule in Hartha / OT Gersdorf 114.283,98 Euro. Das Geld wird dort für die Fassadendämmung und die Erneuerung der Fenster verwendet. Auch die Heinrich-Heine-Schule in Mühlau bekam zur Errichtung eines Klassenraumes und für weitere Sanierungsmaßnahmen 135.000 Euro Landesmittel zugesprochen. Für den Ersatzneubau einer Schulsporthalle an der Oberschule Niederbobritzsch wurden über 1,6 Millionen Euro bewilligt.

Für den kreisangehörigen Raum wurden insgesamt 28,8 Millionen Euro bewilligt, alle 10 Landkreise profitieren von den Geldern.

Das Geld stammt aus dem Zukunftssicherungsfonds. Der Zukunftssicherungsfonds wurde Ende 2012 eingerichtet. Die Speisung des Fonds aus dem Staatshaushalt sowie die Verwendung des Geldes regelt ein Gesetz.