SG Lauenhain kann Zukunft planen

Veröffentlicht am 29.11.2017 in Pressemitteilung

Homann vermittelt in Rechtsstreit. Fördermittel für Vereinsräume und sanitäre Anlagen können beantragt werden

Gute Nachrichten für die Kanusportler der SG Lauenhain. Der langfährige Rechtstreit zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Bund über das von den Kanuten der SG Lauenhain genutzte Flurstück an der Talsperre Kriebstein ist beigelegt. Damit kann der Sportverein dringend notwendige Fördermittel für den Ausbau und die Sanierung der Vereinsräume sowie der sanitären Anlagen beantragen. Die unklaren Eigentumsverhältnisse hatten das über viele Jahre verhindert.  
 
„Die Kanuten der SG Lauenhain können jetzt für die Zukunft planen und dringend notwendige Fördermittel für ihren Standort an der Talsperre Kriebstein beantragen.  Die dafür notwendigen Steine konnten aus dem Weg geräumt werden“, freut sich Henning Homann, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Mittelsachsen. Ausgangspunkt war die Küchentischtour des stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig (SPD) im August in Mittweida. Dort war Homann von Vertretern der SG Lauenhain auf das Problem des Vereins aufmerksam gemacht worden.

Bei einem Vor-Ort-Termin am 06. September hat sich Homann selber einen Eindruck vom Verein und dem baulichen Zustand des Kanustützpunktes machen können. „Ich war vom Elan und der Einsatzbereitschaft der Sportfreunde begeistert, vor allem von der erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Während die Leistungen der Sportler sich sogar im bundesweiten Vergleich sehen lassen können, sind die baulichen Bedingungen des Sportlerheims, insbesondere der sanitären Anlagen, dringend verbesserungsbedürftig“, erklärt Homann. Notwendige Investitionen in den Standort scheiterten bisher allerdings nicht an vorhandenen Fördermitteln, sondern an einem Rechtsstreit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Stadt Mittweida, über die Frage, wem das Grundstück, auf dem der Verein seit Anfang der 90er Jahre seinen Sitz hat, gehört.

In der Folge hat sich Homann mit Landes- und Kreissportbund sowie den zuständigen sächsischen Ministerien und Behörden auseinandergesetzt. Nach einem persönlichen Gespräch mit Hansjörg König, dem Staatssekretär des für Eigentumsfragen zuständigen sächsischen Finanzministeriums, im September folgte im Oktober der Durchbruch. Der Freistaat nimmt hinsichtlich der Fläche, die der Kanusportverein gepachtet hat, seine Klage gegen die Vermögenszuordnung an die Stadt Mittweida zurück. Im Gegenzug verpflichtet sich die Stadt gegenüber dem Freistaat Sachsen zu einer Zweckbindung ausschließlich zur Vereins- bzw. kommunalen Nutzung. Damit ist der Rechtsstreit beigelegt und die Fördermittel können endlich fließen.

„Ich danke dem zuständigen Staatssekretär Hansjörg König für sein offenes Ohr und schnelles Handeln. Es war wichtig, die Bremse beim Freistaat zu lösen und der Stadt Mittweida entgegenzukommen. So ist es gemeinsam mit der Stadt Mittweida gelungen eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Ich kann mir nur wünschen, dass das Beispiel Schule macht und Problemlagen an die Abgeordneten herangetragen werden. Manchmal ist der Weg zur Lösung gar nicht so weit. Wir müssen nur miteinander sprechen. Ich freue mich, dass ich in dieser Sache vermitteln konnte und wünsche den Kanuten alles Gute für die Zukunft“, so Homann abschließend.

EDITH: In einer einer ersten Fassung war in diesem Beitrag von einem Rechtsstreit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Stadt Mittweida die Rede. Eigentlich handelt es sich aber um einen Rechtsstreit zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Bund, von dem die Stadt Mittweida betroffen ist. Dies wurde geändert.

 
 

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