26.02.2019 in Landespolitik

„Ich halte an einer schnellen Zugverbindung von Döbeln über Roßwein nach Dresden fest.

 
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Stellungnahme zur Pressemitteilung des VVO „Dresden-Döbeln in 60 Minuten? Eingestellte Mittel im Landeshaushalt decken Kosten nicht“ vom 26. Februar 2019 Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag er klärt dazu: 

„Ich halte an meinem Ziel einer schnellen Zugverbindung von Döbeln über Roßwein nach Dresden fest. Dass auf dem Weg zu einer neuen Zugverbindung verschiedene Probleme zu lösen sind, ist allen Beteiligten klar. Mir geht es darum, diese entschieden und vor allem gemeinsam anzugehen, statt Verantwortung auf andere abzuschieben. Auch dem VVO ist bewusst, dass der Landtag mit insgesamt 14 Mio Euro bis 2023 viel Geld in die Hand genommen hat, aber auch die Verkehrsverbünde ihren Beitrag zu leisten haben.

Die Zahlen zu notwendigen Investitionsbedarfen gehen weit auseinander und müssen entsprechend sorgfältig geprüft werden. Anschließend müssen wir uns zusammensetzen und klären, wie man gemeinsam auch hier die entsprechenden Voraussetzungen schaffen kann. 

Mir ist bewusst, dass es beim VVO Vorbehalte gegenüber einer neuen Bahnlinie zwischen Döbeln und Dresden gibt. Ich erwarte hier allerdings einen fairen Umgang. Dass Landrat Michael Harig (CDU) jetzt mit ungeprüften Zahlen versucht den Preis hochzutreiben, ist nicht nur unseriös, sondern schadet dem Projekt einer besseren Anbindung der Region. Diese Form der Politik ist einer der Gründe, warum die Verkehrsverbünde in den letzten Jahren zurecht in der Kritik stehen. Sie bestärken mich in meiner Auffassung, dass Sachsen diese Kleinstaaterei bei den Verkehrsverbünden beenden muss und wir dringend einen Landesverkehrsverbund brauchen.

14.11.2018 in Landespolitik

Homann: „Sachsen braucht Klarheit an der Bahnsteigkante“

 

SPD-Vorstand in Mittelsachsen unterstützt Vorschlag für Landesverkehrsverbund

Der Vorstand der SPD Mittelsachsen unterstützt die von Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) angekündigte Gründung einer sächsischen Landesverkehrsverbund. Die SPD sieht in einem attraktiven ÖPNV eine zentrale Zukunftsfrage für den Landkreis Mittelsachsen und sieht eine langjährige Forderung bestätigt.

„Sachsen braucht ein einfaches, einheitliches und gerechtes Tarifsystem für Bus und Bahn. Deshalb soll ein Sachsentarif den aktuellen Tarifdschungel ablösen. Das Ziel ist seit 2014 klar im Koalitionsvertrag vereinbart. In einer Strategiekommission und in direkten Gesprächen mit den Landräten hat das Verkehrsministerium versucht eine einvernehmliche Lösung zu finden. Das hat nicht geklappt. Deshalb nimmt Martin Dulig jetzt das Heft des Handelns in die Hand und gründet eine Landesverkehrsgesellschaft. Das begrüße ich ausdrücklich“, erklärt Henning Homann, Vorsitzender der SPD Mittelsachsen und Landtagsabgeordneter aus Döbeln.„Für Mittelsachsen und meine Heimatregion Döbeln ist das eine entscheidende Zukunftsfrage. Gerade wir in Mittelsachsen erleben die Schnittstellenprobleme an den Grenzen der Verkehrszweckverbände. Beispielsweise gibt es für die Fahrt von Döbeln nach Dresden drei unterschiedliche Tarifvarianten mit drei unterschiedlichen Preisen. Das macht Bus und Bahn unattraktiv und wirkt wir eine unsichtbare Mauer zwischen Döbeln und der Landeshauptstadt Dresden. Dieser Tarifdschungel muss weg. Wir brauchen Klarheit an der Bahnsteigkante“, so Homann weiter.

06.03.2018 in Landespolitik

Sachsen braucht eine Gerechtigkeitsdebatte

 

 

27.02.2018 in Landespolitik

„Es geht um Mobilität, Tradition und Freiheit“

 

Verkehrsausschuss des Sächsischen Landtages spricht sich für Moped-Führerschein mit 15 aus 

Nachdem der Bund kürzlich das Modellprojekt Moped-Führerschein mit 15 bis April 2020 verlängert hat, setzt sich Sachsen für eine dauerhafte Regelegung ein. Der Bund soll jetzt aufgefordert werden, diesen Führerschein ab 2020 per Gesetz zu regeln. Das hat der Verkehrsausschuss des Landtags am Dienstag auf Antrag von SPD und CDU mit großer Mehrheit beschlossen. 

Henning Homann, Vorsitzender der SPD Mittelsachsen und Mitglied im Verkehrsausschuss, erklärt zum Moped-Führerschein mit 15: „Der Moped-Führerschein ist vor allem für Jugendliche im ländlichen Raum wichtig, wo nicht wie in großen Städten der Sportverein oder der Freizeittreff um die Ecke zu finden sind. Sachsen hat mit dem Modellprojekt bisher gute Erfahrungen gesammelt. Mehr als 16.000 praktische Prüfungen, die seit 2013 in unserem Land absolviert wurden, belegen den Bedarf. Es ist an der Zeit, eine dauerhafte Regelung zu treffen.“

Homann betont dabei, dass der Moped-Führerschein mit 15 nicht die notwendigen Verbesserungen beim ÖPNV ersetze. Die SPD werde beides weiter unterstützen. Beim Moped-Führerschein ginge es außerdem um mehr als nur Mobilität. „Der Moped-Führerschein ist bei uns auf dem Land sowas wie eine Tradition. Für mich war damals der Moped-Führerschein ein Stück Freiheit und das ist er für viele Jugendliche heute auch. Viele alte Simson-Mopeds werden noch heute von Generation zu Generation weitergebeben. Ich finde das erhaltenswert.“ 

17.02.2018 in Landespolitik

Investitionspaket soll Feuerwehren stärken

 

“Unser Plan für Sachsen” – Was bedeutet er für Mittelsachsen - Teil 2


Homann: „Jahrzehnte langes Engagement anerkennen, Feuerwehrführerschein fördern.“

Mit einem Millionenpaket will die Regierungskoalition in Sachsen die kommunale Feuerwehren mehr unterstützen. „Wir brauchen eine neue, bessere Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen und den engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Wichtig sind dabei die Feuerwehren vor Ort, denn hier wird neben der eigentlichen Feuerwehrarbeit auch gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt“, erklärt der SPD-Kreisvorsitzende und Döbelner Landtagsabgeordnete Henning Homann. Die sächsische Regierungskoalition plane deshalb in den kommenden fünf Jahren ein umfangreiches Feuerwehrpaket über insgesamt 200 Millionen Euro, das auch Forderungen des Kreisfeuerwehrverbandes in Mittelsachsen aufgreife.

15.02.2018 in Landespolitik

Mehr finanzielle Spielräume statt Gebietsreformen

 

“Unser Plan für Sachsen” – Was bedeutet er für Mittelsachsen - Teil 1


Homann: „Neuer Koalitionsplan bringt 3,7 Mio für mittelsächsische Kommunen zur freien Verfügung“

Auf dem Neujahrsempfang der SPD-Mittelsachsen hatte der SPD-Chef und Döbelner Landtagsabgeordnete Henning Homann für ein neues Vertrauensverhältnis zwischen der Landesregierung und der kommunalen Ebene geworben. Jetzt wird er konkreter.

„Neues Vertrauen entsteht durch Kontinuität und Verlässlichkeit. Statt das Land mit zum Teil sinnlosen und teuren Struktur- und Verwaltungsreformen zu überziehen, setzen wir auf die bestehenden Gebietsstrukturen. Ich freue mich, dass wir das als Koalition fest vereinbaren konnten“, erklärt Henning Homann, Vorsitzender der SPD Mittelsachsen, der auch stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag ist. Die interkommunale Zusammenarbeit wie Verwaltungsgemeinschaften sollen zukünftig hingegen besser unterstützt. 

Die Stärkung der Kommunen sei ein zentrales Anliegen des Programms „Unser Plan für Sachsen“, auf das sich die sächsische Regierungskoalition aus CDU und SPD geeinigt hat. „Wir ziehen Konsequenzen aus einer wachsenden Entfremdung zwischen Bürgern und Politik. Es wird zurecht erwartet, dass der Staat für alle Menschen funktioniert. Viele der großen und kleinen Ungerechtigkeiten können am besten vor Ort angegangen werden“, erklärt Homann den Hintergrund der Initiative.

14.02.2018 in Landespolitik

TANDEM kann starten - Mittelsachsen erhält Förderbescheid des Freistaates

 

Homann: „Aktive Arbeitsmarktpolitik soll Armutskreislauf durchbrechen“

In Mittelsachsen fördert der Freistaat Sachsen künftig den Wiedereinstieg von arbeitssuchenden Familien und Alleinerziehenden mit Kindern in den Arbeitsmarkt. Für die Umsetzung des Projekts TANDEM in den Regionen Freiberg und Mittweida erhält das Christliche Jugendwerkdorf Deutschland (cjd) aus Freiberg in den kommenden drei Jahren 500.000 Euro. Bei der Förderung handelt es sich um Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). 

„Auch in Mittelsachsen gibt es Familien, in denen die Arbeitslosigkeit bereits einmal ‚vererbt‘ wurde. Dieser Armutskreislauf kann und muss durchbrochen werden. Tandem kann helfen, wenn die Betroffenen das möchten. Deshalb wollen wir mit dem Programm jetzt die Kräfte bündeln, damit auch Langzeitarbeitslose und ihre Kinder eine zweite oder auch dritte Chance bekommen. Wir brauchen jede und jeden“, erklärt Henning Homann zum Projekt TANDEM. Elternpaaren und Alleinerziehenden, die mit ihren Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft leben, soll mit TANDEM gezielt und aus einer Hand unter die Arme gegriffen werden – angefangen bei der Jobsuche der Eltern bis hin zur Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder. Dazu arbeiten auch das Jobcenter und Jugendamt enger zusammen.

27.12.2017 in Landespolitik

Homann: Sachsen braucht Ausbildungsgarantie

 

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Arbeitsmarkt- sowie Jugendpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum jüngsten „Ländermonitor berufliche Bildung“ der Bertelsmann-Stiftung:

„Der jüngste Ländervergleich zur beruflichen Bildung belegt bedauerlicherweise, dass sich die Chancen für sächsische Schüler mit Hauptschulabschluss in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert haben“, so Henning Homann. „Schafften 2007 noch 75 Prozent der Hauptschulabsolventen auf Anhieb den Sprung in die Ausbildung, waren es 2016 nur noch 55 Prozent.“

„Wir dürfen aber nicht zulassen, dass junge Menschen abgehängt werden. Deshalb benötigen wir in Sachsen eine Ausbildungsgarantie für jeden Jugendlichen. Das ist Ausdruck von Gerechtigkeit, aber auch von wirtschaftlicher Vernunft. Hier stehen Wirtschaft und Politik gemeinsam in der Verantwortung“, so Homann.

13.12.2017 in Landespolitik

Homann: Siemens-Standorte erhalten

 

 

28.03.2017 in Landespolitik

SPD-Landtagsfraktion/Homann: Islamistische Radikalisierung verhindern

 

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für demokratische Kultur der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag,  zur am Dienstag vorgestellten Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA)

+++ Schwerpunkte Prävention, Aufklärung, Dialog +++ Konsequentes Vorgehen gegen radikale Islamisten +++

„Der Ansatz von KORA ist vielschichtig und deswegen so wichtig. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf Prävention, Aufklärung und Dialog. So soll islamistische Radikalisierung von vornherein verhindert werden“, so Henning Homann.

„Es ist ein wichtiges Zeichen an die Community, dass sich muslimische Organisationen selbst an dieser wichtigen Arbeit beteiligen. Wir wollen Probleme von islamistischer Radikalisierung gemeinsam angehen und damit auch die große Mehrheit der friedlichen Muslime in Deutschland vor den wenigen, aber gefährlichen Scharfmachern schützen.“

Damit ist die klare Ansage verbunden: Wir gehen mit der nötigen Konsequenz gegen radikale Islamisten vor. Das bedeutet hartes Durchgreifen der Polizei im Fall von Straftaten, aber auch aktive Präventionsarbeit, um ihnen schon vor der Rekrutierung das Wasser abzugraben“, so Homann abschließend.

Termine

Alle Termine öffnen.

21.08.2019, 08:00 Uhr Sommertour auf dem Wochenmarkt in Döbeln

21.08.2019, 14:00 Uhr Beirat zum LAP zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen

23.08.2019, 18:00 Uhr Sitzung des Landesvorstands der SPD Sachsen

24.08.2019, 14:00 Uhr unteilbar-Demonstration

25.08.2019, 10:00 Uhr Döbelner Bürgerfrühstück und Familienfest

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